Silvia Bächli
Edition UF N° 9
/data/pageimage/Silvia-B%C3%A4chli_Web.jpg)
Silvia Bächli
Ohne Titel (2026)
Epson Fine Art Print auf Hahnemühle Photo Rag 308 g
Format: 42.6 × 60 cm
Auflage: 30/30 + 5 EA
signiert und nummeriertPreis: CHF 600.-
(optional mit Rahmen weiss lasiert und entspiegeltem Glas: + CHF 220.-)
zuzüglich Versandkosten
Bestellen / Order
Silvia Bächli
Silvia Bächli wurde 1956 in Baden (Schweiz) geboren. Sie lebt heute in Basel und Baulmes. Nach ihrer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Basel und an der École Supérieure d’Arts Visuels in Genève war sie 1981 Mitbegründerin des Artist space „Filiale Basel“. Von 1993 bis 2016 lehrte sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. 2009 vertrat sie die Schweiz an der Biennale von Venedig.
Im Gespräch mit Kirsten Voigt (2019) spricht Silvia Bächli über ihre Arbeit:
Erste frühe Zeichnungen von 1983 zeigen ganze Figuren, von den Haaren bis zu den Füssen. Gesehenes, Erlebtes, Dinge, die im Gedächtnis hängen blieben.Im Laufe der Zeit hat mich das Erzählerische aber immer weniger interessiert. Meine Aufmerksamkeit ging näher an die Haut. Und hinzu kamen auch imaginierte innere Körpervorstellungen. Die Zeichnungen haben die Präsenz des Körperlichen behalten. Eine Andeutung kann für das Ganze stehen.
Alle meine Arbeiten haben einen starken Bezug zum Blattrand. Die Zeichnung berührt den Rand, meist an mehreren Seiten. Gute Zeichnungen sind grösser als das Papierformat. Zeichnen ist Raum schaffen, mit den und gegen die Ränder des Papiers arbeiten.
Üben im Sinn von Vorbereitungs-Skizzen gibt es bei mir nie. Jede Zeichnung entsteht im jetzigen Moment. Ich habe jeweils eine vage Vorstellung von meinem Vorhaben. Ich beginne damit, lasse mich aber leiten von dem, was auf dem Blatt am Entstehen ist. So wird aus einer Ausgangsidee manchmal etwas ganz anderes. Im besten Fall entdecke ich während dem Arbeiten etwas, das richtiger, überraschender ist als die eigene Vorstellung.
Die Edition wurde im Namen des Unterstützungsfonds für schweizerische bildende KünstlerInnen produziert. Der Erlös aus den Verkäufen geht vollumfänglich an den Fonds und wird somit für notleidende Künstlerinnen und Künstler eingesetzt.